Karin Friedrich - von Israel als "Gerechte unter den Völkern" ausgezeichnet
Interview mit der deutschen Journalistin, Schauspielerin und Autorin Karin Friedrich (1925-2015). Sie erzählt von ihrer Tätigkeit als Mitglied der Widerstandsgruppe „Onkel Emil“, welche 1938 von ihrer Mutter, Ruth Andreas-Friedrich, gegründet wurde. Außerdem berichtet sie vom Kampf ums Überleben, von Ängsten, Hoffnungen und Erwartungen an die Zeit nach 1945. Weitere interessante Interviews: https://goo.gl/p3f88A Abonniere chronoshistory: http://goo.gl/IVGjVB 00:00 Über die Atmosphäre in Berlin Anfang 1945 00:59 Über den „Tag der Befreiung“ 01:30 Über die Nein-Aktion mit Widerstandsgruppen Ernst 03:55 Motivationsgründe/Warum sie keine Angst hatte 07:05 Über Erwartungen an die Zeit danach 07:44 Als die ersten Russen kamen 09:55 Über die allgemeine Panik durch Propaganda 11:21 Über das Berliner Chaos in den letzten Wochen 13:45 Verhältnis zwischen Siegern und Besiegten 15:42 Über den Kampf ums Überleben 18:05 „Blutrausch“ 20:29 Darüber, dass sich einige Prophezeiungen der Propaganda erfüllten 23:37 Neuanfang/„Stunde Null“ 26:06 Über den Gemütszustand des besiegten Volkes 27:08 Auseinandersetzung mit den „kleinen Mitläufern“ 31:13 „Wir waren nicht besser, sondern informierter“ 32:49 Keine Einsicht/Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld 33:44 Warum sie erstmal in keine Partei eingetreten ist 34:23 Über ihre Zeit als Schauspielerin 34:45 Proteste gegen Walter Krauß 35:25 Briefwechsel mit Boleslaw Barlog 36:34 Über ihre Arbeit am Hebbeltheater 38:56 Über den Hunger nach Kultur 41:04 Förderung der Kultur durch die Russen 42:18 Über das Auseinanderdriften der Widerstandsgruppen nach dem Krieg 44:35 Politisches Engagement von Ruth Andreas-Friedrich und Walter Seitz 46:07 Über das Leben in der Vier-Sektoren-Stadt 48:38 Soziale Folgen der Beteiligung am Widerstand 50:05 Fortsetzung/Verarbeitung der Widerstandsarbeit durch journalistische Arbeit 51:23 Über ihren Ein- und Austritt in die SPD/aus der SPD 51:50 Über die Entstehung der Parlamentarischen Demokratie 53:15 Über den Beginn der Teilung 57:04 Über die Deutsche Nationalhymne 58:02 Über ihr Verhältnis zu Deutschland 59:36 Über die Entnazifizierung 01:01:50 Flucht und Wiedereinsetzung belasteter Beamter 01:04:15 Über ihre Arbeit als Journalistin Das Interview führte Michael Kloft
Interview mit der deutschen Journalistin, Schauspielerin und Autorin Karin Friedrich (1925-2015). Sie erzählt von ihrer Tätigkeit als Mitglied der Widerstandsgruppe „Onkel Emil“, welche 1938 von ihrer Mutter, Ruth Andreas-Friedrich, gegründet wurde. Außerdem berichtet sie vom Kampf ums Überleben, von Ängsten, Hoffnungen und Erwartungen an die Zeit nach 1945. Weitere interessante Interviews: https://goo.gl/p3f88A Abonniere chronoshistory: http://goo.gl/IVGjVB 00:00 Über die Atmosphäre in Berlin Anfang 1945 00:59 Über den „Tag der Befreiung“ 01:30 Über die Nein-Aktion mit Widerstandsgruppen Ernst 03:55 Motivationsgründe/Warum sie keine Angst hatte 07:05 Über Erwartungen an die Zeit danach 07:44 Als die ersten Russen kamen 09:55 Über die allgemeine Panik durch Propaganda 11:21 Über das Berliner Chaos in den letzten Wochen 13:45 Verhältnis zwischen Siegern und Besiegten 15:42 Über den Kampf ums Überleben 18:05 „Blutrausch“ 20:29 Darüber, dass sich einige Prophezeiungen der Propaganda erfüllten 23:37 Neuanfang/„Stunde Null“ 26:06 Über den Gemütszustand des besiegten Volkes 27:08 Auseinandersetzung mit den „kleinen Mitläufern“ 31:13 „Wir waren nicht besser, sondern informierter“ 32:49 Keine Einsicht/Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld 33:44 Warum sie erstmal in keine Partei eingetreten ist 34:23 Über ihre Zeit als Schauspielerin 34:45 Proteste gegen Walter Krauß 35:25 Briefwechsel mit Boleslaw Barlog 36:34 Über ihre Arbeit am Hebbeltheater 38:56 Über den Hunger nach Kultur 41:04 Förderung der Kultur durch die Russen 42:18 Über das Auseinanderdriften der Widerstandsgruppen nach dem Krieg 44:35 Politisches Engagement von Ruth Andreas-Friedrich und Walter Seitz 46:07 Über das Leben in der Vier-Sektoren-Stadt 48:38 Soziale Folgen der Beteiligung am Widerstand 50:05 Fortsetzung/Verarbeitung der Widerstandsarbeit durch journalistische Arbeit 51:23 Über ihren Ein- und Austritt in die SPD/aus der SPD 51:50 Über die Entstehung der Parlamentarischen Demokratie 53:15 Über den Beginn der Teilung 57:04 Über die Deutsche Nationalhymne 58:02 Über ihr Verhältnis zu Deutschland 59:36 Über die Entnazifizierung 01:01:50 Flucht und Wiedereinsetzung belasteter Beamter 01:04:15 Über ihre Arbeit als Journalistin Das Interview führte Michael Kloft