Russentonne/ Objektiv MC Rubinar 5,6/500 Makro f=500mm-Kalibrierung mit Canon EOS 700D

Rubinar (russisch:Рубинар) ist eine sowjetische Objektivbaureihe im Ultra-Telebereich, die von der Firma "Lytkarino AG für optisches Glas" (LZOS) entwickelt und gebaut wurde. Diese Objektive können noch heute an modernen Kameras genutzt werden, sofern man einen M42 Adapter benutzt. Da jedoch ein Motor zum Fokussieren fehlt, kann nur manuell scharf gestellt werden. Auf Grund der optischen Daten wäre die Russentonne eigentlich ein ganz nettes kleines Amateurteleskop, welches sich auch für die Kleinbildfotographie eignet. Weiters bietet sich eine Verwendung als Sucher für große Teleskope oder als Leitrohr an. Rückwärtige Korrekturlinsen minimieren sogar den Farbfehler des Meniskus und ebnen das Bildfeld. Wird am M42 Gewinde ein 11⁄4“-Stutzen befestigt, so lassen sich zumindest geradsichtig auch Okulare verwenden. Die Optik der Russentonne ist tadellos geschliffen, jedoch meist verspannt eingebaut. Man erkennt die Verspannung bei Betrachtung eines hellen Sterns an dessen verzerrten Beugungsscheibchen. An Stelle von runden Beugungsringen treten auch in der Mitte des Bildfeldes ovale oder sogar dreieckige Formen auf. Der Fokusring kann entfernt werden, wenn man den Fokuslock entfernt, die sich unter der Rändel-Gummimanschette des Fokusrings befindet. Um das Einfallen von Staub in die Optik zu vermeiden, empfiehlt sich der Verschluss z. B. mit Klebeband. Durch Lösen der drei Madenschrauben unter der Gummimanschette nahe des vorderen Korrekturglasses kann dieser (Fokuslockanschlag) entfernt werden.

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Rubinar (russisch:Рубинар) ist eine sowjetische Objektivbaureihe im Ultra-Telebereich, die von der Firma "Lytkarino AG für optisches Glas" (LZOS) entwickelt und gebaut wurde. Diese Objektive können noch heute an modernen Kameras genutzt werden, sofern man einen M42 Adapter benutzt. Da jedoch ein Motor zum Fokussieren fehlt, kann nur manuell scharf gestellt werden. Auf Grund der optischen Daten wäre die Russentonne eigentlich ein ganz nettes kleines Amateurteleskop, welches sich auch für die Kleinbildfotographie eignet. Weiters bietet sich eine Verwendung als Sucher für große Teleskope oder als Leitrohr an. Rückwärtige Korrekturlinsen minimieren sogar den Farbfehler des Meniskus und ebnen das Bildfeld. Wird am M42 Gewinde ein 11⁄4“-Stutzen befestigt, so lassen sich zumindest geradsichtig auch Okulare verwenden. Die Optik der Russentonne ist tadellos geschliffen, jedoch meist verspannt eingebaut. Man erkennt die Verspannung bei Betrachtung eines hellen Sterns an dessen verzerrten Beugungsscheibchen. An Stelle von runden Beugungsringen treten auch in der Mitte des Bildfeldes ovale oder sogar dreieckige Formen auf. Der Fokusring kann entfernt werden, wenn man den Fokuslock entfernt, die sich unter der Rändel-Gummimanschette des Fokusrings befindet. Um das Einfallen von Staub in die Optik zu vermeiden, empfiehlt sich der Verschluss z. B. mit Klebeband. Durch Lösen der drei Madenschrauben unter der Gummimanschette nahe des vorderen Korrekturglasses kann dieser (Fokuslockanschlag) entfernt werden.

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